Ich war und bin ein Techniker. Von klein auf faszinierten mich die kleinen Dinge: Computer, Alltag, Bits und Bytes. Mit dem Aufkommen des Internets war ich ja sowieso verloren: an die Technik und das World Wide Web, an die neue, schöne, digitale, vollvernetzte Welt, und das aus einem kleinen Dorf im Luzerner Hinterland. Als IT-Ingenieur wollte ich verstehen, wie die Dinge funktionieren, und sie besser machen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich die grösseren Fragen genauso reizen: Wohin entwickeln wir uns, wie organisieren wir uns, wie holen wir das Beste aus einem Team heraus? So bin ich in die Führung gewachsen, später in Head-of- und Executive-Rollen. Zuletzt habe ich als Chief Cyber Defense Officer ein Cyber Defense Center mit über fünfzig Leuten geführt.
Die Technik fasziniert mich bis heute, aber mindestens so sehr begeistern mich die Leute. Ein Team führen, es managen, motivieren und zu Höchstleistungen anspornen, das ist für mich der schönste Teil der Arbeit. Dazu kommt der Rest der Mischung: Dienstleistungen bauen, unter Druck ruhig bleiben und trotzdem Tempo machen. In verantwortlicher Rolle, ob direkt in der Geschäftsleitung oder in Unit Boards, habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Und ich nehme sie gerne wahr, im täglichen Geschäft, gegenüber den Mitarbeitenden und auch gegenüber den Kunden.
Daneben bin ich selbständig unterwegs mit DisruptIT, wo mich vor allem beschäftigt, was künstliche Intelligenz mit unserer Sicherheit anstellt. Und seit 2018 stehe ich an der Hochschule Luzern HSLU vor Studierenden, was mich zuverlässig davor bewahrt, meine eigene Erfahrung für den letzten Stand der Dinge zu halten.